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Euroentspannung auf breiter Front

„Aufgeschoben oder aufgehoben“, so lauten die beiden aktuellen Alternativen bezüglich der Eurokrise. Zu den wichtigen Währungsrelationen scheint sich die Lage augenblicklich weiter zu entspannen. Viele Euroskeptiker sollten sich die aktuelle Entwicklung genau anschauen. Gegenüber US-Dollar, Yen, Pfund und auch schweizer Franken kann der Euro mehr oder weniger deutlich zulegen und wichtige charttechnische Marken durchbrechen. Handelt es sich nur um ein Strohfeuer? Möglich, aber erstmal sind die Signale da und sollten ohne Hiobsbotschaften wohl erst noch für eine weitere Stärke des Euros sorgen. Investoren sollten Engagements in fremden Währungen deshalb nach dem vorhandenen Risiko überprüfen. Gerade die langjährige Fluchtwährung schweizer Franken hätte einiges an Korrekturpotential, sollte sich die positive Einschätzung des Euros noch verstärken. Andererseits könnte gerade der schweizer Aktienmarkt von der Währungsabschwächung profitieren, die eventuellen Währungsverluste unberücksichtigt. Anleger könnten jedoch die Möglichkeit einer Währungsabsicherung erwägen. ChartCHF_1