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Wer hat die schwächste Währung?

Es ist inzwischen ein Wettlauf geworden, welches Land es zur schwächsten Währung schafft. In den letzten Wochen ist Japan nicht nur in diese Pokerrunde eingestiegen, sondern mischt auch den Euro und US-Dollar richtig auf. In kürzester Zeit verlor der Yen kräftig gegenüber beiden Währungen. Schon werden im Euroraum die ersten Stimmen laut, die von einem zu starken Euro sprechen. Es wird auch von einem Währungskrieg gesprochen, denn wer die schwächste Währung hat stärkt zugleich die Exportchancen. Zeitgleich ist auch der schweizer Franken von der Festungslinie bei 1,20 Euro aufgebrochen, die aktuelle Überbewertung wieder abzubauen. Hier gilt es die Marke um 1,25 bis 1,26 Euro zu beachten. Sollte diese Marke gebrochen werden ist eine schnelle Abwertung des schweizer Franken zu erwarten.

An den Aktienmärkten gilt das umgekehrte Spiel: wer die schwächste Währung hat wird voraussichtlich die stärkste Aktienkurse vorzeigen können. Große Chancen haben hier die Schweiz und Japan. Wenn auch Gegenbewegungen zu erwarten sind, die Trends sollten vorerst erhalten bleiben. Erst ein deutliches Aufflackern der Eurokrise könnte diese Bewegung beenden.

Für Anleger bedeutet dies in diesem Jahr die Währungskomponente stärker als in anderen Jahren zu beachten! Welche Währungen habe ich in meinem Depot? Ist es innvoll Absicherungen aufzubauen?

Aktuell sind die Aussichten für die Aktienmärkte gut. Niedrige Zinsen und eine überschwappende Liquidität treiben die Anleger regelrecht in die Aktienmärkte.